Aus der Praxis: Diese Fragen beschäftigen unsere Kunden im RPA-Umfeld

Erstellt von Artur Habel, Prokurist und Vertriebsleiter, agentbase AG
Artur Habel, Prokurist und Vertriebsleiter der agentbase AG

In den letzten Wochen liegen so einige RPA-Präsentationen, Proof of Concepts, Projekte und viele Gespräche hinter uns. In diesem Artikel möchte ich Ihnen gerne einen ersten Einblick geben, was wir von unseren Kunden und Interessenten zu Robotic Process Automation (RPA) alles gefragt werden.

Bevor ich allerdings auf Fragen eingehe, muss ich erst einmal unsere Kunden und Interessenten loben. Denn wir stellen im Bereich RPA ein Phänomen fest, dass wir uns in anderen Bereichen mehr wünschen würden: Wenn es um RPA geht, werden die Fachbereiche bereits früh an Bord geholt. Wenn man es nüchtern betrachtet liegt es vermutlich allerdings daran, dass gerade die Fachbereiche in der Prozessautomatisierung Vorteile für sich erkennen und die IT ein wenig vor sich hertreiben.

 

Die wichtigste Frage: Skill-Aufbau

Nun aber zu den Fragen: Was unseren Gesprächspartnern am meisten unter den Nägeln brennt ist die Frage nach dem Skill-Aufbau. Hierzu müssen wir oft die Gegenfrage stellen:

  • Wer soll die Software-Roboter später tatsächlich erstellen?
  • Und wie haben Sie sich das konkret vorgestellt?

Im Prinzip ist es gar nicht so schwer, sich im Thema RPA fit zu machen. Hierfür gibt es jede Menge Material – vor allem online. Und dann gibt es selbstverständlich die Möglichkeit Schulungen zu besuchen - die wir selbstverständlich auch gerne anbieten.
Nur … ein gewisses IT Know-how und –Verständnis sollte schon vorhanden sein. Mit Links lässt sich ein anspruchsvollerer Software-Roboter nämlich leider doch nicht bauen. Ich muss Ihnen also leider den Zahn ziehen, RPA sei ganz einfach. Ich weiß nicht, wer diese Behauptung mal aufgestellt hat, aber: „in der IT ist nichts einfach“.

Sinnvolle Einsatzszenarien von RPA

Die nächste wichtige Fragestellung ist genau genommen keine Frage sondern vielmehr ein Gesprächs- oder Beratungsbedarf. Es geht darum, wo RPA sinnvoll eingesetzt werden kann und soll und wo das Thema BPM anfängt. Spätestens hier bin ich geneigt zu sagen, dass der Software-Roboter ein Bestandteil der gesamten Digitalisierung ist. RPA und Software-Bots liefern aber nicht die alleinige Antwort auf alle Fragen der Automatisierung von Prozessen. Hierzu empfehle ich Ihnen meinen Beitrag „BPM & RPA: Zwei wie Pech und Schwefel

RPA im Detail

Darüber hinaus ist es unseren Kunden wichtig, „unattended“ und „attended Bots“ zu unterscheiden und wo diese ihre Mehrwerte haben. Danach geht es auch schon tiefer ins Detail mit Fragen zu: Integrationsmöglichkeiten, vor allem zu ERP-Systemen, technische Aspekte, Konzeption und Implementierung von Bots, Lizenzmodell(e) und wo wir als Berater beitragen, RPA beim Kunden schnell zum Fliegen zu bringen.

Sind Sie neugierig geworden?

Sind das Fragestellungen, mit denen Sie sich auch auf dem Weg zur Digitalisierung beschäftigen? Wenn Sie sich zwei bis drei Stunden Zeit nehmen, dann können wir die o.g. Fragen umfänglich und vor allem individuell für Ihr Unternehmen beantworten. Selbstverständlich zeigen wir Ihnen auch gerne wie ein Bot entsteht und wie er live arbeitet.
Sprechen Sie mich gerne direkt an, um einen Termin zu vereinbaren. Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

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