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Agentic Systems Engineering:

Wie KI-Agenten die Softwareentwicklung neu definieren

Neue Tools entstehen im Wochentakt, Agenten schreiben Code schneller als je zuvor – aber schnellerer Code allein macht noch keine bessere Architektur. Agentic Systems Engineering ist die Antwort auf diese Herausforderung: ein Ansatz, der Geschwindigkeit mit Kontext, Governance und Kontrolle verbindet.

Als OutSystems-Partner ordnen wir diese Entwicklung für Sie ein – und zeigen, wie Sie sie für Ihr Unternehmen nutzbar machen.

Was ist Agentic Systems Engineering?

Agentic Systems Engineering beschreibt den Wandel von einzelnen KI-Assistenten hin zu autonomen KI-Agenten, die eigenständig Aufgaben über den gesamten Software-Lebenszyklus hinweg übernehmen – von der Idee über Architektur und Entwicklung bis zu Deployment und Betrieb.

OutSystems hat diesen Ansatz mit dem Konzept “Agentic Systems Engineering” konkretisiert: Teams sollen nativ auf der OutSystems-Plattform oder mit einem beliebigen agentischen Coding-Tool entwickeln können – und trotzdem alles auf einer einzigen Plattform orchestrieren und governen. Im Zentrum steht der sogenannte Enterprise Context Graph: eine Wissensschicht, die Architektur, Apps, Daten und deren Abhängigkeiten in Echtzeit abbildet, damit jeder Agent – ob Mentor, Claude Code oder ein anderes Tool – auf demselben, aktuellen Verständnis Ihres Systems arbeitet.

Das Ziel: KI-Sprawl vermeiden. Wenn jedes Tool sein eigenes, isoliertes Bild Ihrer Systeme hat, entstehen genau die Fragmentierung und Sicherheitsrisiken, die Unternehmen eigentlich vermeiden wollen. Agentic Software Engineering schafft stattdessen eine gemeinsame Grundlage, auf der Menschen und Agenten kontrolliert zusammenarbeiten.

Die Bausteine von Agentic Systems Engineering

  • Build Anywhere

    Entwickeln Sie nativ mit OutSystems Mentor, in der Studio-IDE oder mit agentischen Coding-Tools wie Claude Code oder Cursor – die Anbindung weiterer Tools ist laut OutSystems in Vorbereitung.

  • Enterprise Context Graph

    Eine zentrale, aktuelle Wissensschicht über Ihre Architektur, Apps, Daten und Abhängigkeiten, auf der jeder Agent aufsetzt – statt vieler isolierter, tool-eigener Sichten.

  • Orchestrierung & Governance auf einer Plattform

    Agenten und Menschen arbeiten innerhalb gemeinsamer Guardrails, mit nachvollziehbaren Freigaben, Audit-Trails und Sicherheitsrichtlinien.

  • Mentor als Einstieg

    Der nächste Generation von OutSystems Mentor ist bereits allgemein verfügbar (GA) und orchestriert spezialisierte Agenten über den gesamten Entwicklungsprozess – von der konversationellen App-Generierung bis zur Weiterentwicklung direkt in der IDE.

  • Offene, nachvollziehbare Architektur

    Agentische Anwendungen basieren auf etablierten, inspizierbaren Technologien statt auf Blackbox-Systemen – das reduziert Abhängigkeit von einzelnen Anbietern.

  • Flexible Deployment-Optionen

    Public Cloud, souveräne bzw. regulierte Cloud oder On-Premises – je nach Compliance- und Datenhoheits-Anforderungen Ihres Unternehmens.

Warum das jetzt relevant wird

Die Versuchung ist groß: Ein Team nutzt Claude Code, ein anderes Cursor, ein drittes experimentiert mit einem eigenen Chatbot-Prototyp. Jedes Tool bringt eigene Ergebnisse – aber niemand hat mehr den vollständigen Überblick über die Gesamtarchitektur.

Agentic Systems Engineering setzt genau hier an:

Von Prototyp zu Produktion: Einzelne KI-Experimente werden zu produktionsreifen, unternehmensweit nutzbaren Systemen.

Architektonische Konsistenz statt Flickenteppich: Jede Änderung – ob von Mensch oder Agent – bleibt nachvollziehbar mit Ihrer bestehenden Architektur verbunden.

Sicherheit von Anfang an: Guardrails, Freigabeprozesse und Nachvollziehbarkeit sind in den Entwicklungsprozess eingebettet, nicht nachträglich aufgesetzt.

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agentbase: Ihr Know-how-Partner für Agentic Systems Engineering

Agentic Systems Engineering ist ein neues, sich schnell entwickelndes Feld. Genau deshalb lohnt sich ein Partner, der die Plattform nicht nur kennt, sondern aktiv mitgestaltet:

  • Zertifizierter OutSystems-Partner

    mit Fokus auf O11 und OutSystems Developer Cloud (ODC)

  • Erster ODC-Implementierungspartner in Central Europe

    – praktische Erfahrung von Anfang an

  • Early Access Partner für die OutSystems Agent Workbench

    – wir arbeiten bereits produktiv mit den neuesten agentischen Fähigkeiten der Plattform

  • Deutschsprachige Beratung und Schulung

    – von der Einordnung neuer Konzepte bis zur praktischen Umsetzung im Team

  • Ganzheitlicher Blick

    Wir verbinden Agentic Systems Engineering mit realen Use Cases aus Ihrem Unternehmen – nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug für messbare Ergebnisse

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So wirkt Agentic Systems Engineering in der Praxis

Bereits heute setzen wir agentische Ansätze auf Basis von OutSystems für konkrete Anwendungsfälle um – zum Beispiel:

KI-gestützter Mängel-Assistent:
Agentengestützte Erfassung und Bearbeitung von Mängeln für Facility- und Property-Management

KI-Wareneingangs-Kontrolle:
Automatisierte Prüfprozesse in der Logistik

IT-Support-Management mit KI-Agenten:
Orchestrierte Agenten entlasten den First-Level-Support

Diese Beispiele zeigen: Agentic Systems Engineering ist kein abstraktes Konzept, sondern die Grundlage, auf der wir schon heute konkrete Business-Lösungen für unsere Kunden bauen.

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Häufig gestelle Fragen (FAQ)

Was bedeutet Agentic Systems Engineering für IT-Entscheider?

OutSystems hat mit Agentic Systems Engineering einen neuen Ansatz für die KI-gestützte Anwendungsentwicklung vorgestellt: weg von reiner Low-Code-Beschleunigung, hin zu einer Plattform, auf der KI-Agenten mit echtem Verständnis für die Unternehmensarchitektur entwickeln. Für IT-Entscheider und CTOs, die aktuell vor einer Plattformentscheidung stehen, stellt sich damit eine neue Frage: Reicht es, dass eine KI schnell Anwendungen erzeugt – oder muss sie verstehen, in welchem Unternehmenskontext diese Anwendungen laufen? Genau diese Unterscheidung wird zum zentralen Bewertungskriterium bei der Wahl einer Plattform für die nächsten Jahre.

Was ist der Unterschied zwischen Agentic Systems Engineering und "normaler" KI in der Softwareentwicklung?

Klassische KI-Unterstützung hilft bei einzelnen Aufgaben, etwa Code-Vervollständigung oder Chatbots. Agentic Systems Engineering geht weiter: Autonome Agenten übernehmen eigenständig Teile des gesamten Entwicklungsprozesses – von der Anforderungsanalyse bis zum produktionsreifen Deployment – und bleiben dabei über eine gemeinsame Wissensbasis mit der restlichen Architektur verbunden.

Müssen wir uns für ein Tool entscheiden, z. B. Mentor oder Claude Code?

Nein. Der Ansatz von OutSystems ist bewusst offen: Sie können mit Mentor, der Studio-IDE oder mit agentischen Coding-Tools wie Claude Code oder Cursor arbeiten. Governance und Kontext liegen dabei zentral auf der Plattform – unabhängig davon, mit welchem Tool ein Team gerade arbeitet.

Ist das nur etwas für reine Softwareentwicklungs-Teams?

Nein. Agentic Software Engineering betrifft auch Fachbereiche, die mit Low-Code eigene Anwendungen mitgestalten. Governance und Enterprise Context sorgen dafür, dass auch dezentral entwickelte Lösungen architektonisch sauber bleiben.

Wie hängt das mit der OutSystems Agent Workbench zusammen?

Die Agent Workbench ist auf die Orchestrierung von Multi-Agent-Systemen für konkrete Geschäftsprozesse spezialisiert. Agentic Software Engineering ist der übergeordnete Ansatz, wie Softwareentwicklung selbst – also der Bauprozess Ihrer Apps und Agenten – durch KI-Agenten verändert wird. Beides greift ineinander: Mehr dazu auf unserer Agent-Workbench-Seite.

Wie steigen wir am besten ein?

Am besten mit einem unverbindlichen Erstgespräch, in dem wir Ihren aktuellen Stand und Ihre Ziele einordnen. Häufig folgt darauf ein Workshop oder eine Live-Demo, um Agentic Software Engineering konkret an einem Beispiel aus Ihrem Unternehmen zu zeigen.

Bereit, Agentic Systems Engineering für Ihr Unternehmen einzuordnen?

Als zertifizierter OutSystems-Partner unterstützen wir Sie dabei, den Ansatz zu verstehen und gezielt für Ihre Softwareentwicklung nutzbar zu machen – von der Einordnung bis zur Umsetzung.

Artur Habel
Director Business Development & Operations

Franziska Surmund
Business Development