Von Insellösungen zu echter KI-Orchestrierung: Warum Plattform und Prozess zusammengehören
- Posted by Artur Habel
- On 26. Februar 2026
Ich führe seit Jahrzehnten Gespräche über die Digitalisierung von Prozessen. Und was mich dabei immer wieder beschäftigt: Unternehmen verfügen über starke Einzellösungen, über wertvolle Daten – und trotzdem werden Informationen noch immer per Excel-Export oder Copy & Paste von A nach B bewegt. Manchmal sogar abgetippt.
Gleichzeitig ist die Erwartung an KI-Orchestrierung enorm gestiegen. KI soll Prozesse beschleunigen, Entscheidungen verbessern und Komplexität reduzieren. Und ja – das kann sie auch.
Aber nur unter einer Voraussetzung.
KI-Orchestrierung braucht Struktur
KI entfaltet ihren Mehrwert nicht im luftleeren Raum. Sie braucht integrierte Systeme, klare Datenflüsse und nachvollziehbare Prozesse. Wer KI auf fragmentierte Datensilos setzt, verschenkt Potenzial – und riskiert unnötige Komplexität.
Gerade Themen wie DSGVO, ISO-Zertifizierungen und Governance zeigen: Nachhaltige KI-Orchestrierung bedeutet, Architektur mitzudenken. Nicht als Bremse, sondern als Enabler.
Plattform und Prozess gehören zusammen
Was es braucht, ist keine weitere Einzellösung. Es braucht eine Plattformstrategie, die Systeme sauber verbindet und Prozesse durchgängig abbildet.
Eine KI-Entwicklungsplattform wie OutSystems kann hier den Unterschied machen. Nicht, weil sie „KI magischer“ macht, sondern weil sie Integration strukturiert ermöglicht – kontrolliert, skalierbar und compliant.
Erst wenn Plattform und Prozess zusammenspielen, wird aus einem KI-Projekt echte KI-Orchestrierung.
Flexibilität statt Abhängigkeit
Ein Punkt, der mir besonders wichtig ist: Die Wahl des KI-Modells sollte flexibel bleiben. Technologie entwickelt sich schnell. Wer sich architektonisch festlegt, limitiert sich strategisch.
Moderne KI-Orchestrierung bedeutet deshalb auch, Modelle austauschbar zu halten – ohne jedes Mal die Prozesslandschaft neu zu bauen.
Fazit
KI ist kein Add-on. Sie ist Teil einer Gesamtarchitektur.
Wer Integration, Governance und Plattformstrategie zusammendenkt, schafft die Grundlage für nachhaltige KI-Orchestrierung – und damit für echte Wertschöpfung.
Im aktuellen Low-Code Talk spreche ich mit Thomas Rychlik darüber, wie sich Systeme sicher verbinden lassen, warum Plattformdenken entscheidend ist – und weshalb Flexibilität bei KI-Modellen strategisch klug ist.
Wer konkrete Use Cases live sehen möchte: In unseren Webinaren zeigen wir genau das. Die Termine finden Sie hier: Aktuelle Termine.
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Thomas Rychlik
Vorstand / CEO
